Jagdlicher Grossanlass am Freitagabend, 16. Januar 2026 in Gettnau: Über 200 JägerInnen und Gäste strömten in die Kepinhowa-Halle in Gettnau. Anlass dazu war die 30. GV der Sektion Hinterland von Revierjagd Luzern (RJL). Präsident Andi Vollenweider führte nach den Klängen der Jagdhornbläser Wildschütz, Ebersecken, durch die statutarischen Geschäfte. Er freute sich über die Anwesenheit des neuen Geschäftsführers des Kantonalverbandes, Daniel Johnson. Dieser, selber Jäger mit Isländischen Wurzeln, stellte sich gleich selber vor. André Marti, Stadtpräsident von Willisau, berichtete in seinem Grusswort von einem selber erlebten Jagdtag im Revier Willisau Ost und wie ihn dieser Tag beeindruckt habe. Nach dem Grusswort von Fabian Stadelmann, Präsident RJL Kantonalverband, orientierte Peter Ulmann, Abteilungsleiter Natur, Jagd und Fischerei beim lawa, unter anderem über die vergangene Rotwildjagd und über die noch anstehende Revision des Jagdgesetzes und der Jagdverordnung. Mit Spannung erwartet wurde das Absenden des Sektionsstichs. Zwölf Jagdgesellschaften haben daran teilgenommen. Siegergesellschaft mit 368 von 384 Punkten wurde Luthern Hinterland mit Gerhard, Stefan und Josef Lustenberger und Daniel Rölli. Die Jagdgesellschaft Gettnau als Gastgeberin wurde von Obfrau Heidi Frey mit einigen Bildern vorgestellt. Die acht Pächter und vierzig HelferInnen verwöhnten die Anwesenden in der jagdlich dekorierten Halle nicht nur kulinarisch: Sie boten auch nach der Versammlung mit der Waudegge-Bar Gelegenheit zum regen Austausch und gaben allen zum Abschied als Bhaltis ein Jagdmesser mit auf den Heimweg. Wo in der heutigen verrückten Welt wäre so etwas noch möglich ausser in unserem Land?
Text : Heidi Frey (Vorstand Sektion Hinterland)
Fotos: Beni Twerenbold