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Jagen im Kanton Luzern

Jagen im Kanton

63. Entlebucher Jagdschiessen, Gfellen

63. Entlebucher Jagdschiessen, Gfellen
Bereits zum 63. Mal führten die Jagdschützen Gfellen / Entlebuch das Entlebucher Jagdschiessen durch. Das jagdnahe Schiessen beim Gfellen-Areal bot Gelegenheit, die eigenen Schiessfertigkeiten mit Kugel und Schrot zu kontrollieren und trainieren. Die Cousins Christof und Reto Felder erzielten einen Doppelsieg.

269 Schützinnen und Schützen lösten am Wochenende vom 22. und 23. August 2026 ein Standblatt und stellten sich dem anspruchsvollen Jagdparcour. Unter besten Bedingungen konnte die Treffsicherheit getestet sowie die Schiessfertigkeit trainiert und kontrolliert werden. Das Organisationskomitee durfte Schützen aus der ganzen Schweiz sowie von den Nachbarländer Österreich und Deutschland begrüssen.

Doppelsieg in eigenen Reihen behalten
Die Jagdschützen Gfellen / Entlebuch konnten den Sieg in eigenen Reihen behalten. Christof Felder, Hasle, wurde mit dem Punktemaximum verdienter Sieger. Sein Cousin Reto Felder, Rengg, erzielte ebenso 51 Punkte und erreichte den zweiten Rang. Die beiden Jagdschützen sorgten somit für einen vereins- sowie familieninternen Doppelsieg. Mit gleicher Punktzahl wurde Marc Bühler, Hofstatt, Drittplatzierter. Sieben weitere Schützen erkämpften sich ebenfalls die maximale Punktzahl, jedoch werden die Treffer auf den Hirsch (hoher Hirsch, tiefer Hirsch) gewichtet und sind für die Rangierung massgebend. Die gesamte Rangliste kann unter www.jagdschiessen.ch eingesehen werden.


„Der erste Schuss zählt“
Mit Kugel oder Schrot wird in sieben verschiedenen Disziplinen geschossen. Die Schützen müssen dabei auf Anhieb treffsicher sein, das heisst, es steht kein Probeschuss zur Verfügung. Unter dem Motto "der erste Schuss zählt" wird in den verschiedenen Disziplinen auf Hirsch, Gämse, Reh, Fuchs, Hase, Rollhase und Taube geschossen. Die Anzeige erfolgt elektronisch oder per Funk. Auf dem Gfellen-Areal werden die Schüsse auf Tier-Silhouetten in Echtgrösse abgegeben. Das bekannte und jeweils sehr gut besetzte Jagdschiessen dient als Vorbereitung für die bevorstehende Jagd. Jäger mit bestandener Jagdprüfung und Jagdlehrgänger sowie Sportschützen konnten ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.


Treffsicherheitsnachweis gratis möglich
Das Jagdschiessen geniesst weiterhin einen grossen Stellenwert und zeigt deutlich auf, dass das Bedürfnis nach einer Jagdschiessanlage vorhanden ist. Es verschafft den Weidwerkerinnen und Weidwerker eine gewisse Sicherheit und dient dazu, unter realen Bedingungen die Waffe inklusive Optik und Munition nochmals zu testen, bevor es im Herbst zur Jagd geht. Zudem kann in der Gfellen gleichzeitig der Entlebucher Amtsstich absolviert werden, welcher jeweils an der darauffolgenden Sektionsversammlung (Januar) abgesendet wird. Es besteht ebenso die Möglichkeit den Treffsicherheitsnachweis, welcher im Kanton Luzern obligatorisch ist, gratis zu absolvieren.


Sehr attraktiver Gabentempel
Der reichlich gefüllte Gabentempel hatte einen Gesamtwert von rund 8‘500 Franken. Bei der Rangverkündigung durften die Schützen sehr attraktive Preise in Empfang nehmen. Die ersten 26 Rangierten erhielten einen Preis aus dem Gabentempel, von den restlichen Teilnehmern wurde die Preisabgabe per Los bestimmt. Das heisst, mit etwas Glück konnte sogar der Letztplatzierte noch einen super Preis in Empfang nehmen. Eine Teilnahme am Entlebucher Jagdschiessen in der Gfellen lohnt sich also auf jeden Fall. Schon jetzt freuen sich die Organisatoren auf das nächste Entlebucher Jagdschiessen vom 21. / 22. August 2027.

RJL, Redaktion: Ramona Meyer-Stöckli

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