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Jagen im Kanton Luzern

Jagen im Kanton

Obmänner- & Jagdleiterversammlung 2020

Obmänner- & Jagdleiterversammlung 2020

Bei der diesjährigen Obmänner- und Jagdleiterversammlung der Sektion Pilatus, stellte der Vorstand die anstehende Abstimmung über die Teilrevision des Jagdgesetzes sowie das Waffengesetz in den Mittelpunkt.

Die Obmänner und Jagdleiter trafen sich im Revier Root-Michaelskreuz zur jährlichen Versammlung. Beim Apéro wurden bereits interessante Gespräche geführt und es herrschte ein reger Gedankenaustausch, bevor der Sektionspräsident Martin Bättig, Luzern, die Versammlung eröffnete. Zu Beginn hatte Obmann Toni Gander das Wort. Er stellte das Revier Root-Michaelskreuz, welches sich auf eine Revierfläche von 927 Hektaren erstreckt, näher vor. Anschliessend richtete Sektionspräsident Martin Bättig einen kräftigen Jägersgruss an die Anwesenden und arbeitete die Traktandenliste zügig ab. Er informierte über die laufenden Geschäfte von Revierjagd Luzern und appellierte an die Grünröcke, dass die Jagdbetriebsvorschriften eingehalten und gelebt werden sollen. Zudem bekräftigte er, dass das Moratorium Feldhase weiterhin gilt sowie die Rehkitzrettung mittels Wärmebilddrohne in vollem Gange sei. Trotz der aktuellen Situation infolge Covid 19 werden auch dieses Jahr die Jagdschiessen in unserem Verbandsgebiet durchgeführt. Diese Anlässe ermöglichen für jeden Jäger und jede Jägerin ein wertvolles Schiesstraining. Bitte macht davon Gebrauch, denn es ist sehr wichtig, stets treffsichere Schussabgaben und ein perfektes Schussanbringen zu üben, forderte Martin Bättig die Weidmänner auf.

Abstimmung Eidgenössisches Jagdgesetz
Rechtskonsulent Roman Stocker thematisierte einige wichtige Eckpunkte für die bevorstehende Abstimmung über die Teilrevision des Eidgenössischen Jagdgesetzes. „Das neue Gesetz will vor allem die Artenvielfalt fördern und Mensch, Tier sowie der Landwirtschaft Sicherheit geben. Der Bund will namhafte Mittel einschiessen, beispielsweise zu Gunsten von Herdeschutzhunden sowie zur Förderung der Pflege von Traditionen. Revierjagd Luzern ist aktiv in der Kampagne und es zählt jede Stimme von euch. Dieses Jagdgesetz sei nötig weil es hier nicht nur um den Wolf gehe. Zudem sei es kein Abschussgesetz für Grossraubwild, wie es die Gesetzesgegner in ihren Kampagnen „bewerben“. Wir setzen uns ein für ein JA zum revidierten Jagdgesetz und für eine zeitgemässe und nachhaltige Jagd“, fuhr Stocker fort.

Infos aus Landwirtschaft und Wald (lawa)
Abteilungsleiter von Natur, Jagd und Fischerei, Dr. Peter Ulmann, belieferte die Jägerschaft mit Informationen von der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa). Sein Referat galt den Schwerpunkten der Wald-Wild-Thematik, der Überprüfung besonderer Lebensräume sowie sektionsspezifischen Themen. Zudem bedanke er sich bei den Weidmännern für die sehr ausgeglichene Abschussbilanz beim Rotwild. „Bis jetzt wurden im Kanton Luzern 21 männliche und 24 weibliche Tiere erlegt (Stand 15. August 2020). Liebe Jägerinnen und Jäger, ich verneige mich vor euch für eure Leistung und bin höchst erfreut über diese zwischenzeitliche Bilanz“, lobte der Abteilungsleiter.
Zum Schluss der Versammlung stellte Martin Bättig das Jahresprogramm 2020/2021 vor und bedankte sich beim Revier Root-Michaelsamt, unter der Leitung von Toni Gander, für die tadellose Organisation sowie die Gastfreundschaft. 

Referat der Kantonspolizei Luzern
Nach der Versammlung hielten Manuel Frey und Christoph Kieliger, von der Kantonspolizei Luzern, ein interessantes Referat über das Waffengesetz. Dabei erklärten sie unter anderem, was unter dem Begriff „Feuerwaffe“ zu verstehen und was zu deren Munition und Zubehör zu beachten ist. Verbotene Feuerwaffen, Meldepflicht von Feuerwaffen, gefährliche Gegenstände, das Tragen von Waffen und deren Transport, das Aufbewahren von Waffen usw., wurden ebenfalls thematisiert.
Im Anschluss an das Referat liessen sich die Versammelten mit einem feinen Aser verwöhnen.

RJL, Redaktion: Ramona Meyer-Stöckli

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