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Jagen im Kanton Luzern

Jagen im Kanton

Vorstellung Jagdhunde

Vorstellung Jagdhunde
Jedes Jahr wird im Kanton Luzern ein Hundekurs für die Jagdlehrgänger organisiert. Im Hinblick auf die bevorstehende Jagdprüfung werden den Lehrgangteilnehmenden die Jagdhunde detailliert vorgestellt.

Jeweils im Frühling steht für die Jagdlehrgängerinnen und Jagdlehrgänger des Kantons Luzern ein Hundekurs auf dem Programm. Ebenfalls eingeladen sind die Jagdlehrgänger der Kantone Zug, Schwyz, Ob- und Nidwalden. Zur optimalen Prüfungsvorbereitung werden die verschiedenen Jagdhunde von Prüfungsexperten ausführlich vorgestellt. Ein solcher Kurs wird schweizweit nur in sehr wenigen Kantonen durchgeführt und gilt folglich von den Prüfungsabsolventinnen und -absolventen als sehr geschätzt.

Optimale Prüfungsvorbereitung
Den Luzerner Hundecorso gibt es seit mindestens 45 Jahren und wurde von der Luzerner Jagdprüfungskommission ins Leben gerufen. Für eine optimale Vorbereitung auf die Jagdprüfung organisierte diese verschiedene Jagdhunde mit ihren Hundeführern, um Rassen, Einsatzgebiet und Merkmale der Hunde zu vergleichen beziehungsweise detailliert vorzustellen. Seit diesem Zeitpunkt gehört eine solche Vorstellung der Jagdhunde zum festen Bestandteil im Ausbildungsprogramm des jährlichen Jagdlehrganges. Aktuell sind es die beiden Prüfungsexperten Thomas Amrein und Werner Huber, die den Kurs organisieren. Nach wie vor profitieren die Luzerner Jagdlehrgänger vom Hundenetzwerk um den ehemaligen Experten Sepp Sticher.


Vorstellung der Jagdhunde
Am 14. März 2026 trafen sich rund 40 Jaglehrgängerinnen und Jagdlehrgänger beim Steinibühlweiher in Sempach zum Hundekurs. Sie genossen das Gastrecht im Jagdrevier Sempach-Neuenkirch bei der Jagdgesellschaft Urian. Im Verlaufe des Kursvormittags wurde den Jungjägerinnen und Jungjägern durch Thomas Amrein und Werner Huber viel Wissen rund um den Jagdhund vermittelt. Bei der Vorstellung der Bracken, Stöberhunde, Bau- und Bodenhunde sowie Schweiss-, Vorsteh-, und Apportierhunde konnten die Teilnehmenden verschiedene Hunderassen vergleichen und ihre Merkmale vertiefen. Ebenso kamen die einzelnen Einsatzgebiete der Hunde zur Sprache und im letzten Teil konnte die Arbeit eines Schweisshundes mitverfolg werden. Am Ende des Kurses gab es ein wohlverdientes «Znüni», bei dem auch etwas Zeit blieb die Kameradschaft zu pflegen und den Jagdlehrgängern Fragen zu beantworten.


RJL, Redaktion: Ramona Meyer-Stöckli

Impressionen